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Bessere Fotos in nur 5 Schritten

In diesem Video erkläre ich euch, welche 5 Elemente oder Schritte notwendig sind, um bessere Fotos zu machen. Dazu gehören:

  1. eine gute Kamera
  2. wissen, wie man mit der Kamera umgeht
  3. Bildkomposition
  4. Bildbearbeitung und
  5. üben, üben, üben

Skript – Bessere Fotos in nur 5 Schritten

Hallo ich bin Oliver Haller. Im letzten Video habe ich darüber gesprochen, wie ich zur Fotografie kam, wie ich meinen fotografischen Stil gefunden habe und wer mich geprägt hat. Ich habe dann auch angekündigt heute über Lightroom zu sprechen, möchte jetzt aber doch wesentlich weiter ausholen, und eigentlich darüber sprechen, welche Elemente oder Schritte es braucht, um wirklich gute Fotos zu machen.

Für mich gehören zu richtig guten Fotos eigentlich fünf Elemente. Die möchte ich jetzt der Reihe nach durchgehen und euch erklären, warum und wieso die notwendig sind.

Das Erste ist eigentlich eine gute Ausrüstung, insbesondere eine gute Kamera. Das muss keine super-teure Kamera sein, aber eine vernünftige Kamera, eine Systemkamera oder Spiegelreflexkamera mit der ihr mehrere Sachen machen könnt.

  • Einerseits sollte man die Objektive wechseln können, so könnt ihr erreichen, dass ihr verschiedene Sachen ausprobieren könnt, auch mal lichtstarke Objektive verwenden könnt. Ihr werdet sehen, dass ihr dadurch deutlich bessere Fotos erreichen kann, als wenn man eine Kamera hat, die nur ein Objektiv hat und da nicht viel Auswahl da ist.
  • Als Zweites sollte sie im RAW Format fotografieren können. Ihr werdet sehen, dass wenn ihr im RAW Format fotografiert, und das seht ihr auch an den Fotos, die ich in Lightroom bearbeite, dass dann die Fotos besser bearbeitbar sind und man mehr daraus herausholen kann.
  • Und das Dritte, und das wird euch vielleicht überraschen, ist, dass die Kamera nicht besonders schwer sein sollte. Ich bin wirklich ein Freund von möglichst leichten Kameras. Ich habe auch eine schwere Kamera, aber im Moment tendiere ich, und auch viele Fotografen, die ich kenne, zu einem leichteren Modell, weil einfach dann die Hemmschwelle, die Kameraausrüstung mitzunehmen und es macht einfach mehr Spaß die Kamera mitzunehmen und Fotos zu machen.

Das zweite Element ist, das man die Kamera in und auswendig kennen muss. Es hilft nichts, sich nur eine Kamera zu kaufen. Wenn man draußen ist und fotografiert, möchte man nicht mehr über die Kamera nachdenken, wie sie funktioniert, wie man es einstellen muss. Man  muss wirklich vorher sich damit auseinandersetzen, auch einmal in die Gebrauchsanweisung hineinschauen, und einfach probieren, probieren bis man die Kamera im Schlaf beherrscht.

Als drittes Element sehe ich die Bildkomposition, das heißt, welchen Bildausschnitt wähle ich, welche Farben habe ich im Bild, habe ich den goldenen Schnitt, welche Linienführung, all diese Sachen. Auch das muss man lernen, die wenigsten von uns können das von Anfang an.  Es gibt dazu im Internet tolle Videos, aber auch Bücher. Was mir viel geholfen hat war Fotos von vielen anderen Fotografen anschauen und überlegen, was hat er da eigentlich gemacht, wie hat er das gemacht, was ist die Bildkomposition. Ein Teil der Bildkomposition ist natürlich auch das richtige Licht zu finden. Das macht sogar viel mehr aus als viele andere Elemente in der Bildkomposition. Ich kenne sogar Fotografen, die sagen „Ich suche zuerst das richtige Licht, dann finde ich schon etwas, dass ich fotografieren werde.“

Das vierte Element, um wirklich gute Fotos zu machen, ist die Bildverarbeitung. Nachdem ihr die Fotos gemacht habt, mit einer guten Kamera, ihr wisst, wie ihr sie bedient, wo ihr auch den richtigen Bildausschnitt wählt und die Bildkomposition, ist es eben doch sehr oft notwendig das Foto zu bearbeiten, die Helligkeit, Kontrast, Bildausschnitt anzupassen, oder auch die Sachen, auf die man das Auge hinlenken möchte so zu gestalten, dass sie besser auffallen, d.h. ich dunkle bestimmte Sachen ab, ich helle andere auf. All diese Techniken könnt ihr mit Lightroom machen, und in meinen online Tutorials zeige ich euch ja, wie das funktioniert.

Als letztes und fünftes Element, vielleicht auch als wichtigstes, ist es das man üben muss, viel üben. Es gibt dazu mehrere Tricks, das eine ist, dass ihr ein 365 Foto Projekt macht, das heißt, jeden Tag ein Foto, für manche ist das aber zu viel Aufwand, das kann man auch abspecken und einfach 52 Fotos machen. Jede Woche eines, besser gesagt, man macht einfach viele Fotos und sucht sich jede Woche eines aus und sagt: „Das ist jetzt das Foto der Woche, richtig gut gelungen, guter Bildausschnitt, gute Bildbearbeitung, alles zusammen. Mit der Übung wird man dann sehr schnell besser, lernt seine Kamera kennen, und ist sicher als Fotograf oder als Hobbyfotograf zufrieden mit dem was man eigentlich kann.

Im Februar beginne ich meine Webinar Serie „Lightroom lernen leicht gemacht“, hier werde ich euch an vier Abenden erzählen, wie Lightroom funktioniert und durch alle Module durchgehen. Im nächsten Video möchte ich Euch im Detail beschreiben, was ich da an welchem Abend mit euch vorhabe und was ihr nach dieser Webinar Serie alles können werdet.

Oliver Haller

Oliver ist Reisefotograf und Experte für Bildbearbeitung mit Lightroom und Photoshop. Auf seiner Homepage photomonda findest Du Reisebeschreibungen und online Tutorials zu Lightroom und Photoshop.

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